Vom Denken ins Fühlen – der entscheidende Schritt in die Freiheit
Shownotes
Viele Frauen, die mit einer Essstörung kämpfen, leben fast ausschließlich im Kopf.
Sie analysieren. Kontrollieren. Planen. Bewerten.
Und verlieren dabei die Verbindung zu sich selbst.
In dieser Folge spreche ich mit Verena darüber, wie es ist, über Jahre in diesem Gedankenkarussell gefangen zu sein – und wie der Weg zurück ins Fühlen möglich wird.
Verena teilt offen, wie sich dieses Leben im Kopf angefühlt hat, warum die Bulimie auch eine Funktion hatte und was sich verändert hat, als sie begonnen hat, wieder zu fühlen.
Diese Folge zeigt dir:
✨ warum du nicht „zu schwach“ bist ✨ warum dein Kopf nicht dein Feind ist ✨ und warum echte Veränderung nicht im Denken entsteht
Sondern im Fühlen.
🎧 Eine Folge für alle, die spüren: So kann es nicht weitergehen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu
00:00:02: einer
00:00:03: weiteren spannenden Folge mit der wundervollen Lieben Verena.
00:00:08: Ich freue mich sehr heute über das Thema vom Denken ins Fühlen zu sprechen, ein Thema das sowieso ganz viele Menschen betrifft weil wir viel zuviel hier oben denken, überlegen kontrollieren Schlussfolger und analysieren bewerten vergleichen usw.. interpretieren und das fühlen die Verbindung zum Körper, dass fühlen sehr oft verlernen oder einfach nicht mehr stattfindet weil wir es irgendwie einfach nicht gewohnt sind.
00:00:45: Liebe Verena herzlich willkommen.
00:00:47: schön bist du hier.
00:00:49: lass uns da ein bisschen eintauchen.
00:00:51: wie war das in der Bulimie gefangen?
00:00:54: Sind wir vor allem am denken?
00:00:56: wir sind am organisieren kontrollieren Abschirmen, Verstecken geheimhalten.
00:01:04: Wir müssen wahnsinnig viel denken und sind aber auch eigentlich beherrscht von dem was in unserem Kopf abgeht, das der Kopf uns erzählt.
00:01:17: Wie war es für dich so viel zu denken früher oder so darin gefangen zu sein im kopflastigen Bereich?
00:01:32: Also erst mal danke, dass ich noch dabei sein darf.
00:01:38: Das war unfassbar anstrengend vor allem.
00:01:41: Anstrengt aber ja... Ich habe mich auch im Infektiv wie eine Gefangene gefühlt dadurch also beherrscht verzweifelt hatte irgendwie Ja, als würde ich mein Leben gar nicht selber leben sondern jetzt wird meinen Kopf mich wie eine Marionette irgendwie da steuern Und für mich ist das jetzt heute so, ich vielleicht drüber nachdenke.
00:02:08: Ist es oder eher wenn ich da rein fühle, ist das für mich unvorstellbar?
00:02:13: Also ich kann gar nicht... Ich habe gerade direkt komischerweise so ein Bild im Kopf gehabt in der Situation wo ich vor vielen vielen Jahren bei einem anderen Arbeitgeber war.
00:02:22: Bei der Arbeit saß wieder die Tage waren also wie schwierig!
00:02:26: Das war nicht ständig diese Gedanken rund um das Essen im Kopf zu haben Die waren halt immer da.
00:02:34: Also die waren omnipräsent, da war wenig Platz für irgendwas anderes.
00:02:41: Man hat sich von Mahlzeit zu Mahlzeiten gehangelt und man hat sich irgendwie dahin gehangeldet wo man den Raum hatte demnach gehen zu können.
00:02:52: Und wie du gesagt hast, diese ganze Planerei und aber auch mit den gerade mit der Zeit am Anfang war das noch easy-peasy.
00:02:58: Da hat man sich für einen schlauen Fuchs gehalten und gar nicht wahrgenommen was meinem Körper antut oder ein anderes Thema.
00:03:10: vor allen Dingen war es aber ein ständiges Drüber nachdenken dass das keiner mitkriegt.
00:03:22: Ja, es ist halt einfach... Man kann das gar nicht beschreiben, weil man sich selbst erlebt.
00:03:27: Also ja also das ist der eine Part.
00:03:32: Was aber glaube ich mindestens genauso wichtig ist, dass die Bulimie war ja für irgendwas da und die Bulimi waren natürlich auch da um das Gedankenkarussell was losgelöst von der Bulinie.
00:03:43: Da war zu überdecken, zu betäuben.
00:03:46: Also all das, was man irgendwie wo man Ja, wo man vielleicht auch nicht fühlen möchte und anstatt dessen alles zerdängt.
00:03:54: Wo halt Sachen wie Angst im Kopf sind, Sachen wie ja... Auch ein ständiges Schlechtreden, ein ständiges Vergleichen, Ständiges sich Sorgen machen, ein Grübeln.
00:04:10: Das ist ja wiederum was, was man durch die Volimie weghaben will.
00:04:13: Das heißt, man kommt irgendwie von den einen Gedanken in die anderen Knoll im Kopf in Teufelskreis, der sich total verklotet hat und da ist mal rauszukommen.
00:04:23: Ja das scheint erst mal fürchterlich schwierig und ich durfte ja aber zum Glück dieses Jahr lernen dass es möglich ist und auch gar nicht eigentlich so schwierig.
00:04:35: dank dir.
00:04:36: Da kannst du bestimmt was zu sagen.
00:04:39: Ja genau, genau!
00:04:41: Es geht ja auch darum Weil unser Leben so kontrolliert ist, weil wir wirklich alles quasi im Griff haben müssen damit ja nichts aufgedeckt wird oder auffliegt von uns und Geheimnis.
00:04:57: Dass unser bestgehütetes Geheimniss ist definitiv.
00:05:00: da wissen kaum Menschen darüber die meisten von denen ich spreche der weiß es nicht mal der Mann mit denen sie gerade jetzt wieder eine Frau dreißig Jahre verheiratet der man weiß das nicht.
00:05:16: Das ist krass.
00:05:17: Diese bestgehüteten Geheimnisse, das heißt es ist eine ständige Kontrolle ein ständiges Organisieren quasi im Kopf und quasi beherrscht oder überschattet von einer ständigen Angst keine Fehler machen zu dürfen weil wenn ich einen Fehler mache, wenn mir irgendwo etwas durchrutscht Dann bin ich geliefert.
00:05:40: Das ist unser Denken, das sind wir eingestellt weil wenn dann irgendjemand uns sieht oder uns ertappt oder irgendwie etwas nicht mehr aufgeht was sich irgendwie organisiert hat im Ablauf in der Struktur, im Tag oder du hast so wunderbar wahnsinnig viel reingehauen und dann kommt irgendetwas dazwischen Ob jetzt das auf der Arbeit in dem Haus ist, also das ist mir oft passiert.
00:06:09: Oder dann der Mann zu früh nach Hause kommt oder die Kinder früher aufwachen vom Mittagsschaff, was auch immer und du kannst nicht mehr aus Klo.
00:06:17: Das ist die Hölle!
00:06:18: Ja, das war die Höllen.
00:06:19: Und es tut
00:06:21: im Kopf, oder?
00:06:22: Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem, was ständig zum Kopf vorgeht.
00:06:33: haben die meisten eine Arbeit und arbeiten hundert Prozent.
00:06:36: Und haben da auch Leistung zu bringen, um perfekt zu sein.
00:06:40: Das heißt es ist ein wahnsinniger Aufwand den wir mit Denken... wie soll ich jetzt sagen?
00:06:51: Mit diesem Denken, mit dem im Griff haben, mit diesem kontrollieren Betreiben und parallel dazu ist er uns kaputt.
00:07:03: Ich habe gerade nur gedacht, als du das mit dem Job gesagt hast.
00:07:07: Ich arbeite seit zwanzig Jahren als Assistenz der Geschäftsführung und hab das teilweise auch in ziemlich großen Unternehmen mit vielen Menschen gemacht.
00:07:16: Mein Leben hat mich sowieso um es organisieren und denken gedreht die ganze Zeit.
00:07:21: Wenn mir das jetzt veraufen führe dass mein Kopf nicht explodiert ist also dieses Parallel noch die Problemie zur Händel ein Ausgleich so gefühlen sein sollte und auch war, aber es ist Wahnsinn.
00:07:37: Also ich weiß heute nicht... Und das habe ich auch in einer der anderen Folgen schon gesagt sowieso nicht wie ich das überstanden hab die ich das mental überstanden hat, wie ich dass auch körperlich überstanden habe.
00:07:47: Es ist ein Irrsinn den man sich da enttut.
00:07:49: also
00:07:51: ihr sind und ich glaube weil's so ambivalent ist quasi schaffen wir es, weil wir zwischendurch wieder dieses Stoff Fühlen, damit wir nicht fühlen müssen oder es wegdrücken.
00:08:04: Dann haben wir so eine kurze Phase von scheinbarer Entspannung.
00:08:09: Wir wissen mir nicht drüber reden, das ist nicht wirklich eine Entspannung aber es fühlt sich wenn man da riecht.
00:08:17: Das
00:08:17: ist halt ein Betäubel.
00:08:19: Man betäubt den Kopf, indem man
00:08:22: das tut
00:08:23: und dann geht's wieder von vorne los.
00:08:24: Seit
00:08:26: würden wir aus diesem Denken in dieser Phase ins Fühlen gehen, dann würden wir zusammenbrechen oder merken ich kann nicht mehr.
00:08:38: Ich schaffe das nicht mehr!
00:08:39: Weil
00:08:40: dieses ich kann noch mal einen Ratenschwanz auslösen würde von...ich weiß ja nicht wie?
00:08:50: Oder dann ist es zu Ende oder ich kann doch nicht.
00:08:53: also ich muss funktionieren.
00:08:54: also gehe ich gerade wieder hin jeden kleinen Hauch an Fühlen, ich bin so absolut erschöpft.
00:09:04: Ich kannte nicht mehr!
00:09:06: Der wird sofort wieder eliminiert, da wieder kurz gefressen und gekotzt damit ich wieder funktionieren kann.
00:09:15: weil wenn ich mich zu lange hier im Gefühl aufhalte wenn noch nicht auf dem Weg bin Wenn ich keinen Plan habe, wenn ich nicht weiß wie löse ich denn das?
00:09:28: Wie komme ich denn aus dieser ständigen Überforderung heraus?
00:09:34: Und das geht eben nicht übers Essen und auch nicht darüber, dass wir nicht mehr kotzen.
00:09:38: Sondern es geht über ganz andere Wege wo wir erst lernen mit diesem vielen Denken fühlen wahrnehmen sehen erkennen überhaupt anders umzugehen und dann können wir anfangen dem Fühlen zu hochen oder den fühlen Raum zu geben, weil wir keine Angst mehr haben müssen.
00:10:00: Und ich habe so oft ganz kurz gefühlt und gemerkt, ich drehe durch?
00:10:08: Ich kann nicht mehr!
00:10:09: Du hast das Wort Irrsinn genau.
00:10:13: Wir leben über Jahre oder Jahrzehnte so.
00:10:16: Wir überleben und funktionieren und existieren in diesem gefangenen Kreislauf der Echt ein Irrsinn ist.
00:10:25: Und im Nachhinein sind die meisten Menschen, die frei werden, die wahnsinnig viele Dinge tun weil wenn wir das überlebt haben, diesen Irrsinnen, die irgendwie in der Bulimie gefangen, also achtzig Prozent der Gedanken rund um die Bulimien und daneben in zwanzig Prozent eigentlich hundert Prozent Leben
00:10:52: zu
00:10:53: organisieren.
00:10:56: Da haben wir irgendwie achtzig Prozent zu viel.
00:11:00: Oder doch, achtzig prozent.
00:11:03: Und wie?
00:11:04: Wir haben das über Jahre oder Jahrzehnte so gelebt!
00:11:08: Ja... Das ist unglaublich.
00:11:09: Das fällt mir auch jetzt erst auf.
00:11:10: Also das was mir früher Angst gemacht hat die Zeit war allein zu Hause zu sein oder so weil es für mich ging halt nicht anders als mit der Bulimie zu filmen.
00:11:21: Das ist jetzt was wo ich denke dann am Anfang der Begleitung darüber gesprochen dieses Wow, das ist kein... Oh Scheiße.
00:11:27: Entschuldigung, dass ich so sage was mache ich mit der Zeit?
00:11:30: Ich freue mich und habe aber auch nicht den Anspruch mehr, dass sich jetzt irgendwie jede Sekunde füllen muss sondern ich kann noch mal auf dem Sofa liegen, ich kann Hobbys nachgehen.
00:11:39: Ich kann so viele Dinge machen aber es ist einfach so unfassbar viel Zeit die da ist, die vorher zu hundert Prozent hier stattgefunden hat also die blockiert war einfach.
00:11:49: Also ich kann ja nicht wenn ich gerade im Kopf ein Masterplan für einen Dolimitschagsschreiber, das ist jetzt mal überspitzt gesagt.
00:11:58: Irgendwann ist es ja auch automatisch... Da kann ich ja nicht irgendwie entspannten Buch lesen oder gucken welche Vögelchen da auf dem Baum sitzen oder so oder geschweige denn eine schöne Unterhaltung fühlen und das ist das was ich eben schon sagen wollte.
00:12:12: Ich habe keine Freude mehr dadurch empfunden!
00:12:15: Ich hab' so viel gedacht dass sich selbst an Geburtstagen Bei meiner ersten Hochzeit, auch selbst da war die Bullinie mit dabei.
00:12:29: Und das ist so das Schlimme, mein Pferd in Urlaub macht Dinge und man kann nichts wirklich genießen.
00:12:35: und bei mir hat es tatsächlich dazu geführt dass ich mich mit den Jahren immer mehr isoliert habe, dass ich immer mehr Verabredungen abgesagt hab.
00:12:45: Und man muss sagen, meine Mutter hat so ein Bild von mir als kleines Kind.
00:12:49: Ich hab früher immer, wenn ich mich gefreut habe, als mit fünf oder so da gestanden und die Hände gerieben.
00:12:53: Ich bin totaler.
00:12:55: Bin schier!
00:12:56: Ich bin ein Freude-Mensch.
00:12:57: Es war eigentlich immer so, es war halt nur betäubt zwischendrin wie eine Dauernekose.
00:13:03: aber ich bin eigentlich jemand der sich total freut und so einen Vorfreudemenschen ist.
00:13:07: Wenn ich weiß, dass ich irgendwie einen Konzert in neun Monaten habe, dann freue ich mich.
00:13:10: Das war komplett weg.
00:13:12: Das hat ein paar Jahre gedauert.
00:13:13: Also die ersten, ich sag mal, zehn, fifteen Jahre mit der Bulimida war so ein Teil noch da.
00:13:19: Ich hab nebenbei Sportkurse gegeben.
00:13:21: Da konnte ich noch viel empfinden aber es wurde immer schlimmer.
00:13:23: Es wurde immer tot und einfach immer betäubter als wäre irgendwie mein Herz eingeschlagen.
00:13:31: Ja du sagst das ganz richtig am Anfang?
00:13:35: Wir kommen ja doch ein Stück weit aus dem Leben, aus der Lebendigkeit immer tiefer, immer eingeschränkter und immer abgestellter.
00:13:53: Bis wir am Schluss ... Ich habe auch zwei Kinder auf die Welt gebracht, wo man ja eigentlich Freude haben soll.
00:14:05: Nicht dass ich mich nicht gefreut hab oder für diese Kinder da war.
00:14:09: Aber ich war natürlich nie so bewusst oder so präsent So viel gedacht habe und so absolviert war in allem und allen.
00:14:21: Dieses Denken, dieses Kontrollieren, dieses Beherrschen, dieses Aus dem Kopf herausleben hat mir schlussendlich auf das Leben gerettet!
00:14:32: Ja absolut definitiv auch.
00:14:35: Das ist ganz klar.
00:14:37: aber es hat einen extrem hohen Preis also Nicht nur einen, sondern abgesehen von der Gesundheit natürlich eben den Preis dass man das nicht mehr empfinden konnte.
00:14:46: Also ein Bild ist vielleicht ich steh da bei einem schönen Konzert meines Lieblingskünstlers oder Feiergeburtstag mit Freuten und im Kopf war immer... Oder ich bin gutes Beispiel bei einer wunderschönen Weihnachtsfeier mit allen Kollegen Riesenparty.
00:15:01: Und in meinem Kopf war diese innere Uhr die gesagt hat jetzt musst du aber noch so und zu viel Stunden aushalten bis du dann kotzen kannst.
00:15:07: warum auch immer?
00:15:10: Und heute merke ich halt, nee.
00:15:13: Das ist nicht mehr da und ich war gerade zuletzt am siebenzwanzigsten Dezember auf einem Konzert und Zeit hat eine ganz andere Qualität für mich.
00:15:24: Ich genieße jede Sekunde und solche Gedanken sind nicht mehr dar.
00:15:29: Der Künstler hatte am Ende zwei Stunden gespielt und es war so froh drum.
00:15:32: Früher hätte ich gedacht... Ich finde das zwar total schön!
00:15:35: Und ich geniesse einen Teil von mir.
00:15:37: versucht zu genießen, als erstes heizt du jetzt.
00:15:39: Wie spalt?
00:15:39: Das ist halt diese, einmal dieses Stimme im Kopf die einem nur quatscht.
00:15:43: Die ganze Zeit erzählt und einen versucht da reinzudrängen immer wieder in die Box und Richtung Badezimmer oder erst mal Richtung Kühlschrank Supermarkt whatever.
00:15:52: Und dann gibt's doch diesen ganzen leichten Hauch der immer leiser wird, der eigentlich leben möchte und das ist das wo es halt nachher uns fühlen geht.
00:16:02: dass muss man sich halt zurückholen.
00:16:04: also darf man nicht.
00:16:07: Und zum Fühlen gehört ja sehr oft auch eine, ich sag mal sicher ein Stück Hochsensitivität.
00:16:16: Wenn ich so die Menschen beobachte, die ich bekomme in den letzten vielen Jahren, ach mich selbst, wenn wir dich...
00:16:25: Definitiv!
00:16:27: Man hat ja manchmal so einen Negativstück mal was das angeht.
00:16:30: aber ich finde es ganz positiv dass ich nun ganz viel war.
00:16:36: Mir hat noch nie jemand gesagt, dass ich hochsensibel sei.
00:16:39: Aber jetzt finde ich das total toll!
00:16:45: Genau, aber früher konnten wir gar nicht damit umgehen, weil wir erst mal lernen müssen wieder... Was mache ich denn damit?
00:16:52: wenn ich ein Gefühl habe von es ist mir zu viel, zu laufig und intensiv oder ich nehme noch wahr was die anderen Menschen fühlen oder denken oder wie's ihnen geht.
00:17:06: Dass ich das als Geschenk sehe dass ich lerne dass es ein geschenk ist dass sich so viel wahrnehmen kann dass ich aber im außen vor allem mal zuallererst gar nichts damit tun muss wahrnehmen und das zu lernen, und dass zu trainieren.
00:17:24: Und das wirklich umzutrainieren!
00:17:28: Weil wenn wir was wahrgenommen haben sofort in den Kopf oder sofort die Lösung oder sofort in die anderen Menschen oder sofort irgendwie wieder Harmonie oder wieder für etwas gesorgt haben und nachher wieder eine Runde gefressen und gekopft haben damit wir es wieder ein bisschen für uns aushalten können Es zuzulassen und zu lernen, wo nehme ich was?
00:17:56: wie zu mir.
00:17:57: Aber es grundsätzlich als wahnsinnige schöne Gabe und als Geschenk zu nutzen das hat mir auch extrem geholfen einfach so viel mehr aus dieser Kontrolle herauszugehen Aus diesem Denken, aus diesem Eben Analysieren, erklären, begründen rechtfertigen, interpretieren überlegen und Wahnsinn.
00:18:28: Ja das ist da hast du gerade auch wieder in meinem also wirklich meinen Gedanken gelesen.
00:18:34: Also für mich war glaube ich habe darüber nachgedacht Für mich war glaub ich dass wahrnehmen lernen und aber auch gerade eben dieses Ausfiltern was es da jetzt meins sind was nicht.
00:18:46: Ich glaube dass das auf diesem ganzen Weg mit einer der entscheidendsten Punkte war.
00:18:51: Also, dass das eine der Knackpunkte war.
00:18:54: Weil ich ganz viel immer am Außen war, ganz viel im Funktionieren aber auch von mir möchte gemocht werden nicht weil ich jetzt ein Superstar sein wollte sondern ich wollte halt einfach lieb gehabt werden und ich war ganz viel in meinem Außen und ich habe gar nicht gewusst was wirkliche Wahrnehmung ist.
00:19:11: also wirklich mal hinzugehen und zu sagen so hey was?
00:19:13: Was ist denn da drin?
00:19:14: Was sagt mein Bauchgefühl?
00:19:16: Was ist wirklich wichtig für mich?
00:19:21: Weil klar, wenn man irgendwie ganz viel wahrnimmt und ohne irgendwie zu merken was ist jetzt irgendwie da für mich relevant dann wird es halt irgendwie chaotisch.
00:19:30: Und dann ist das halt eine Überschwemmung.
00:19:33: Kann man's überhaupt nicht mehr fehlteilen.
00:19:35: Das hat mir wirklich unglaublich geholfen in dieser Zeit tatsächlich also dahin zu gehen und davon die auch Tools an die Hand zu bekommen, die ganz einfach sind.
00:19:44: Also wirklich einfach mal zu sagen... Ich schließe meine Augen und schaue halt, was da jetzt gerade.
00:19:51: Also einfach mal zu atmen und zu sein und dann aber auch hinzuschauen und einfach einmal zu gucken ja ich muss nicht alles zu meinem machen das habe ich echt gelernt in der Zeit und dass hat sich bis heute durch.
00:20:03: also Es gibt Tools, die ich nicht mehr jeden Tag anwende.
00:20:07: Ich weiß noch dass du irgendwann mal am Anfang gesagt hast, dass du das automatisch machst.
00:20:10: und ich hab am Anfang dann wirklich gedacht wenn ich zum Beispiel jetzt mich dreimal am Tag versucht habe mit meinem Körper zu verbinden oder wenn ich meine Stressige Zeit hatte zu sagen okay was ist jetzt?
00:20:20: Was gehört mir?
00:20:21: Was nicht?
00:20:22: Dann hab' ich irgendwie gedacht Mist!
00:20:24: Jetzt hast aber quasi so wie deine Hausaufgaben nicht gemacht Und vielleicht gehst jetzt irgendwie nach hinten.
00:20:29: Das hat irgendwie so eine leise Stimme mal gesagt Aber ich hab ganz schnell gecheckt.
00:20:33: So nee Du bist vielleicht einfach nur ein Ticken weiter und machst es unterbewusst.
00:20:37: Und das merke ich nicht.
00:20:39: Ich bin trotzdem noch so, dass ich sage all das was ich hilfreiches an die Hand bekommen habe.
00:20:44: Dass ich weiß.
00:20:45: zum Beispiel okay heute wird's ein intensiver Tag, dass sich mir dann morgens in mein Dankbarkeits-Tagebuch schreibe so heute mal besonders achten sein mach mal Verbindungsübungen ob ich es am Ende dann wirklich mache.
00:20:57: wenn ich merke, ich brauche es jetzt gerade nicht, dann zwinge mich auch nicht dazu aber es ist bei mir besendet weil unfassbar wertvoll war zu lernen, jetzt nicht nur hier zu sein sondern wieder einfach mal innen zu halten und zu fühlen.
00:21:13: Was ist da jetzt gerade?
00:21:15: Was popt dabei mir auch das wirklich Wichtiges bevor ich hier in die Mühle gehe Du hast gerade in meinen Gedanken gelesen und hast vom Interpretieren analysiert.
00:21:23: Ich wollte grad nämlich sagen, ich bin die Interpretationskünstlerin schlechthin!
00:21:28: Ich weiß nicht wie viele nahe Menschen mir schon gesagt haben, hör doch mal auf da und da was rein zu interpretieren... Da muss ich mich auch heute noch bremsen.
00:21:36: aber es ist besser geworden weil du hast uns ja irgendwie mit an die Hand gegeben dass wir so viele alte Sachen halt dann immer um uns irgendwie holen.
00:21:45: also alte Geschichten Erfahrungen Erlebnisse und dafür gibt's von gibt es auch in meinem Leben viele und auch echt ein paar sehr, sehr happige, harte kleinere Größe weniger schlimme aber und vielleicht gar nicht schlimmer.
00:21:59: Aber das wird ja immer irgendwie eine Vermischung und das durfte ich halt richtig lernen einfach zu sagen so hey!
00:22:04: Ich bin jetzt gerade hier und jetzt gucke ich halt was ist ohne mir einen Kopf zu machen im wahrsten Sinne des Wortes und schon gar nicht, ja das wird jetzt aber bestimmt so sein weil.
00:22:14: Und der denkt ja jetzt dass und das bestimmt weil.
00:22:17: Ich weiß auch, dass ich als dich gesehen habe das erste Mal glaube ich irgendwie sowas gesagt hab hier.
00:22:21: du denkst ja bestimmt jetzt das?
00:22:22: ich weiss ja nicht.
00:22:24: also so war ich halt ganz oft drauf dass ich halt gedacht habe versucht habe für die anderen zu denken vor allen Dingen anstatt einfach mal die Dinge sein zu lassen.
00:22:33: Wann sage ich ja nichts?
00:22:35: Nee, ich denke gar nichts.
00:22:36: Ja, ja
00:22:37: stimmt.
00:22:41: Es ist... Also ich sage mal in der Bewertung, in der Ich bin mehr oder weniger einfach präsent.
00:22:49: Ich bin im Hier und Jetzt.
00:22:50: Ich höre dir zu aber ich gehe nicht hin und denke, warum ist jemand gelb?
00:22:56: Oder was ist jetzt so?
00:22:57: Weil wenn es mich wundernimmt dann kann ich er fragen, oder?
00:23:02: Und sonst Ist das einfach verschwendete Kapazität in meinem Körper?
00:23:07: Absolut, ja.
00:23:08: Und das kann ich echt mittlerweile... Also können ist auch ein blödes Wort, aber
00:23:12: wenn es das an... Weil's
00:23:13: dann so nach ... Ich mach was gut!
00:23:15: Das klingt wieder so nach Fleißkettchen.
00:23:18: Ich mache es einfach und ich spüre das.
00:23:21: Also, ich merke es immer wieder zwischendurch auch wie viel ich mit mir kommuniziere.
00:23:24: Das ist glaube ich die größte Lernkurve und glaube ich auch der Schlüssel beim Wahrnehmen.
00:23:29: Mit sich selbst und dem Körper aber auch mit seinem Herzen zu kommunizieren.
00:23:33: Das mache ich tagtäglich.
00:23:35: Das habe ich vorher glaube ich schon manchmal leise, aber durch die Begleitung habe ich das wirklich gelernt.
00:23:40: Einfach mit mir, mit der kleinen Verena da drin zu sprechen, aber auch Ich hätte jetzt grad da drauf los und auch mal die mir aber auch immer sagt, was du dir jetzt wieder für den Kopf.
00:23:51: Da brauchst du gar nicht hinhören, was da oben ist gerade für komische Gedanken wachsen bei Klöpen, die kommen.
00:23:55: Aber wie du auch schon öfter gesagt hast dann zieht die Wolke vorbei und dann ist gut, da muss ich nicht hinhören.
00:24:01: Und vieles ist gar nicht so richtig.
00:24:03: Ich habe vorher vieles glaube ich überbewertet an Dingen, die Menschen sagen, an Dinge, die passieren.
00:24:11: im Endeffekt Wenn man mal das Leben aufs kleine runter bricht, geht es auch nur um den jetzigen Tag gerade und da muss man gar nicht so viel nach morgen und hin und vor und zurück denken was vielleicht passieren könnte.
00:24:22: Weil eins plus haben wir eigentlich nur darauf wenn wir wirklich auf uns selbst hören und daraus gehen.
00:24:29: Und auch nur wenn wir heute hier leben.
00:24:35: mega!
00:24:36: Wir haben grad ein gutes Ein gutes Thema, das wir das nächste Mal ansprechen werden.
00:24:43: Du hast nämlich von der Verbindung zum Körper, vom Fühlen mit dem Körper aber auch von den Gedanken und von den Ängsten die da kommen gesprochen und dazu möchte ich gerne eine weitere Folge aufzeichnen weil es ein ganz wichtiges Thema ist diese Verbindung respektiv.
00:25:10: Angst davor, dann werde ich ja dick!
00:25:11: Was passiert denn mit der Veränderung?
00:25:14: Wie kommt denn das was passiert da?
00:25:16: und ich glaube dass... also nicht nur.
00:25:18: ich glaube das werden wir in einem nächsten Anschauen.
00:25:21: Ich bedanke mich herzlich bei dir liebe Verena.
00:25:24: Danke dir.
00:25:25: Macht mega viel Spaß mit ihr uns.
00:25:28: Stimmt.
00:25:30: Alles Liebe auch euch fürs Zuhören.
00:25:32: ganz herzlichen Dank.
00:25:35: Die nächste Folge kommt bestimmt wird super interessant.
00:25:41: Danke vielmals!
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